Dienstag, 30. Oktober 2012

-Rezension- Der Architekt von Jonas Winner

Erstmal ein Danke an Lovelybooks.de und an den Knaur Verlag das ich bei der Leserunde dabei sein darf und das Buch geschickt bekommen habe.
ISBN: 978-3-426-51275-3
Seiten: 380
Verlag: Knaur
Preis: TB 9,99 €
Sterne: 4/5
Das Cover ist auf dem ersten Blick nichts sagend...auf dem zweiten Blick hat man das Gefühl, es würde einen irgendwie einsaugen, als ob man in einen Abgrund fällt.Was einen aber irgendwie auch wieder neugierig macht den Klappentext zu lesen und der Verspricht einiges und man möchte es unbedingt lesen.

Julian Götz, ein Berliner Stararchitekt steht vor Gericht. Er soll seine Frau und seine eigenen Kinder bestialisch ermordet haben. Ben Lindenberger ein eher erfolgloser Drehbuchautor wittert seine Chance und will ein Buch über diese Story schreiben. Mit einem Besuch einer Gerichtsverhandlung zu der Straftat erhofft er sich einen Einblick in die Situation. Er wagt sich weiter vor und kann sogar Herrn Götz überzeugen dieses Buch gemeinsam zu eigenem nutzen zu schreiben.  Die Zusammenarbeit mit ihm und auch noch der Familie von dem Stararchitekt, scheint Ben zum Verhängnis zu werden. Immer mehr Intrigen und tiefe Begierden kommen zum Vorschein. Ben ist nicht mehr Herr der Dinge. Vor allem nicht mehr, nachdem Götz plötzlich ein Alibi aus dem Ärmel schüttelt, zu dem auch noch er geschickt wird und seltsamerweise niemand anders.
Desweiteren gibt es weit im Hintergrund noch Mia...eine scheinbar unwichtige Figur die mit ihren Freunden shoppen geht, nur aussergewöhnlich ist es, das sie für sie ,nur enge dunkle ,glänzende Klamotten aussuchen. Und sich irgendwann eher unfreiwillig in einem Stahlbehälter wieder findet ,in dem eine nicht definierbare Öllige Flüssigkeit schwimmt. Ist der Mann noch da, schwimmt er etwa unter ihr?


Mir hat das Buch im ganzen schon gefallen. Ich finde aber den Anfang schwer zu lesen, man kommt da sehr schwer mit, wer wer ist.Und die Handlung mit Mia ist so nebensächlich eingebaut, aber an sich wollte ich natürlich wissen was es damit auf sich hat. Spannend fand ich wie sich die Charaktere verhalten haben. Das einem mal keiner sympatisch war fand ich gar nicht schlimm. Nicht wirklich nachzuvollziehen war, das die Personen alle irgendwie eine kranke Ader hatten. Nicht alle waren doch im Haus vom Haus. Ich meine Ben war ja auch schon so komisch bevor er im Haus war. Ausserdem finde ich das sehr weit hergehollt das das Haus einen wirr macht.
Der Schluß war irgendwie enttäuschent. Das wurde so hingeklatscht...so und so und so war das. Ich hätte mir das als Handlung gewünscht und nicht als Erklärung. Das war einfach zu knapp und unausführlich und gar nicht mehr spannend.
Aber nichts des do trotz hatte ich das Buch in sehr kurzer zeit durch, weil ich einfach immer wissen wollte wie es weiter geht. Es hat Spaß gemacht sich Gedanken zu machen wer der Täter ist.

Montag, 8. Oktober 2012

-Rezension- Die fabelhafte Reise zu den ABC- Inseln

Bei http://www.bloggdeinbuch.de/ habe ich mich für ein Exemplar von "Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln" beworben.  Ich bin genommen wurden und so folgt nun auch die Rezension.

Die fabelhafte Reise zu den ABC- Inseln von Andrea Schütze 
ISBN: 978-3-468-21002-0
Seiten: 72
Verlag: Langenscheidt
Preis: 14,99 €
Altersempfehlung: 5+
Sterne: 5/5


Lehrreicher rundum Spaß

*Klappentext
Was passiert, wenn Faultier Friedrich faulenzt und Monsterpapa Marius marktfrischen Maulwurfsmatsch mitbringt, erleben Lea, Tim und Emily auf ihrer Reise zu den ABC-Inseln. Denn jede Insel birgt ein Geheimnis, bietet spannende Abenteuer oder beherbergt ganz besondere Bewohner.
*Zur Geschichte
Opa  Heinrich hat Geburtstag,seine Enkelkinder Lea,Tim und Emily freuen sich besonders, denn Opa hat immer so tolle Ideen.Satt gegessen von Oma Friedas Schokoladenkuchen,schleichen sich die Kinder auf dem Dachboden und bauen sich aus einfachen Mitteln wie kartons, Bettlaken, Besenstiel und Co. ein tolles Schiff. Da nur noch der Kapitän fehlt holen sie sich Opa Heinrich dazu.Mit voller Freude möchte er Kurs nehmen auf die Buchstaben Inseln. Samt seinem Reiseführer, dem Alphabetarium, geht die Fahrt vorraus. Beginnend mit der A Insel steht im Alphabetarium eine Warnung "Achtung-betreten auf eigene Gefahr", denn auf dieser Insel lebt eine gefräßige Anakonda.
Dazu gibt es dann eine kleine Geschichte wo sozusagen das Geheimnis der Insel erzählt wird und ein A Gedicht wo jedes Wort mit A/ a beginnt.Weiter gehts dann zur B Insel und zur C Insel und so weiter. Wo es wieder neue Geheimnisse, Abenteuer,witziges und gefährliches zu entdecken gibt. Da ist es manchmal sogar besser einen kleinen Bogen um eine Insel zu machen. Zwischendurch erscheint noch Oma die als feindliche Piratin gesichtet wurde und anscheind das Schiff  kentern möchte. Zum Schluß gibt es noch eine Überraschung damit man sich immer an die Reise zu den ABC Inseln erinnern kann.
*Gesamteindruck
Das Buch hat uns so gut gefallen das es schon tagsüber Gespräch war. Da wir meisstens  nur abends lesen wurde auch ja schon mal auf nummer sicher gegangen das wir auch wieder zur nächsten Insel reisen. Denn man konnte gut in das Buch eintauchen als wär man selbst unterwegs. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und recht ungeduldig. Wenn mal ein Text etwas länger war , haben die tollen Bilder die Wartezeit gut überbrückt bis man zur nächsten Insel konnte. Die Bilder sind schön groß und es gibt viel zu entdecken. Alleine der Bau des Schiffes regt das Kind an seine Fantasie zu benutzen. Die Geschichte ist sehr real erzählt z.b. "hisst die Segel, Matrosen " brüllt Opa gegen den Wind. Möven umflattern kreischend die Masten und viele andere Kulissen und nachvollziehbare "Geräusche" begleiten die Fahrt. Da jede Insel eine eigene Geschichte hat, für uns immer ein Geheimnis das gelüftet werden wollte,konnte mein Sohn die nächste Insel immer nicht abwarten. Auch die Buchstabengedichte wurden freudig verfolgt. Durch die große Schrift hat mein Sohn auch versucht diese Wörter mitzulesen. Ab und zu mussten wir bei den Gedichten so lachen weil wir uns z.b. beim Q so schrecklich verquasselt haben. Da ja jeder Buchstabe so oft vorkommt, kann ein Kind sich auch mit diesem Buchstaben mehr befassen und verstehen...z.b. mit dem C das es nunmal meist ausgesprochen wird ein K.
Manchmal ergaben einige Verse nicht so wirklich Sinn, aber man hatte Spaß an der Sache. Die Landkarte auf den ersten und letzten Seiten regen zum Rätseln an, die haben wir uns immer vorher angeschaut um zu raten, was wohl auf der nächsten Insel los ist. Ganz besonders gut gefällt uns die Überraschung zum Schluß, denn wir waren schon traurig als das Buch zuende war. So hat man dann tatsächlich etwas, was nur an dieses Buch erinnert. Aber diesen Schatz kann man wahrhaftig öfters lesen. Deswegen empfehle ich es aufjedenfall weiter. Auch für Kinder die nicht so gut still halten können, denn das Buch hält einen schon fest. Auch für ältere kinder kann es eine Herausforderung sein. Meine Tochter 11 Jahre hat auch zu gerne daraus vorgelesen und wollte immer Fehlerfrei die Gedichte ablesen.Es war wirklich ein Mega Spaß für uns alle.

Das Buch ist aus dem Verlag